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Freitag, 25. Oktober 2013, 20:05

(07) - Nach den Regenjahren


Hastings & Grey (07)
Nach den Regenjahren


Inhalt:
Die Tochter der Familie Cusco aus Neu-Killicksmahay ist ausgerissen. Suzanne hat nur eine eigenartige Nachricht hinterlassen, die ihren Eltern und ihrer besten Freundin Sorgen bereitet. Klar, dass Ben, Thomas und ihr neuer Freund Theo die Sache in die Hand nehmen. Doch was als Suche nach einer Vermissten beginnt, nimmt plötzlich eigenartige Züge an, als sich die drei in einem Konflikt zwischen zwei verzweifelten Urban Explorern und einer Handvoll Militärs wiederfinden.

Sprecher:
Ben Hastings: Maximilian Weigl
Thomas Grey: Hirad Akbary
Kimberly Wong: Mascha Grieschat
Theo Kingsbride: Sebastian Bäcker
Suzanne Cusco: Janine Koch
Valeria Formiak: Lilly Hidomi
Mario Cusco: Joachim Klotz
Genette Cusco: Anett Kaatz
Ed Carnaby: André Steffens
Phil Fouberts: Tobias Bresch
Benedikt Falkenberg: Werner Wilkening
Cosmo: Patrick Steiner
Eins: Matthias Ubert
Die Spinne: Aiga Kornemann
Soldat: Björn Brüggemann
Bedienung: Anna Weidemann

Buch, Regie und Realisation:
Maximilian Weigl

Musik:
Titellied "The Cropped Case": Bosa (http://bosa.newgrounds.com/)
Maximilian Weigl
O. C. Nilsen (www.oceanarts.net)
Midnight Cassette System
Claudio Ferranti
Hassu Irc

Effekte:
Maximilian Weigl
freesound.org

Cover:
Maximilian Weigl
(Alle zur Erstellung der Cover und Wallpaper verwendeten Bilder stammen von
www.imageafter.com oder von mir selbst.)


ca. 126 MB, .mp3 im .zip-Archiv

Dieses Hörspiel wurde unter der CC-Lizenz 3.0 BY-NC-ND veröffentlicht. Näheres dazu könnt ihr der Liesmich entnehmen.



2

Samstag, 26. Oktober 2013, 12:11

Habe das Hörspiel schon mit Spannung erwartet, da ich ein großer Fan von Krimihörspielen bin.

Hier nun mein subjektives Urteil:
Ein unterhaltsames Hörspiel mit guter Story aber leider mit einem kleinen Schönheitsfehler. 77 Minuten mit beinahe permanenter Musikuntermalung waren mir etwas zu nervig. Nach einer halben Stunde hatte ich Mühe, den Dialogen zu folgen. Ich brauche eine gute Geräuschatmosphäre, um tief in die Szenen einzutauchen. Die hat mir hier deutlich gefehlt oder sie wurde zum Teil von der Musik übertüncht. Die richtige Dosierung zwischen der Musik als dramaturgisches Mittel und dem Einsatz von Geräuschen erscheint mir bei ziemlich vielen nonkommerziellen Hörspielen als Schwachpunkt. Ich habe manchmal den Eindruck, daß die Musik den Zweck hat Geräusche zu sparen, die ja vermutlich sehr viel mehr Arbeit machen.

Unabhängig von dieser Kritik im Besonderen, fand ich das Hörspiel jedoch recht spannend.

Gruß
Pegasus

nihilyst

Maximilian Weigl

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3

Samstag, 26. Oktober 2013, 13:04

Danke für die Worte, pegasus :)
Der großflächige Einsatz von Musik ist hier mit der Absicht geschehen, der Atmosphäre des Hörspiels noch eine gewisse Richtung zu geben. Es waren ja oft Ambient-Stücke, die musikalisch so unterdefiniert sind, dass ich sie als Zwischending aus Geräusch und Musik ansehe, sodass sie teilweise die Umgebungsgeräusche verdrängt haben, während sie liefen. Der Einsatz der Ambientmusik fängt an, sobald wir das erste Mal in Cosmos Sternstunden reinhören, wo solche Musik gespielt wird, und dieser Typ der Musik ist immer nur dann zu hören, wenn ein Radio in der Nähe ist (in Suzannes Zimmer, im Auto, in Falkenbergs Esszimmer). Dahinter steckte durchaus eine Überlegung, auch wenn sie dir in diesem Fall nicht gefällt.

Dein Eindruck, dass hier Arbeit und Mühe vermieden wird, weil man ja an Geräuschen sparen kann, täuscht. Es sind nicht mehr und nicht weniger Geräusche drin, als wenn ich keine Musik verwendet hätte. Ich habe nur an manchen Stellen die Geräusche etwas leiser gedreht, um die Musik hervorzuholen, z.B. in längeren Erzählpassagen. Wie andere Produktionen das handhaben, weiß ich nicht.

Was die richtige Dosierung ist, darüber lässt sich streiten. Inception z.B. verwendet musikalische Dauerbeschallung (Hans Zimmer eben), No Country For Old Men hat so gut wie gar keine Musik -- trotzdem funktionieren beide Filme so, wie sie sind. Im Gruselkabinett gibt es sehr viel Musik, in anderen Hörspielen gibt es weniger. Ob und wie gut welches Modell funktioniert, hängt von vielen Faktoren ab. Eine "richtige" Dosierung gibt es, glaube ich, nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »nihilyst« (26. Oktober 2013, 15:07)


LillyHidomi

Ist das Kunst oder kann das weg?

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4

Samstag, 26. Oktober 2013, 22:35

Ich habe die neue Folge jetzt auch endlich nachgehört und muss sagen, dass ich total positiv überrascht bin. Eigentlich ist Krimi ja nicht so mein Genre, deshalb bin ich auch keine regelmäßige H&G-Hörerin. Aber die neue Folge hat mich nach ein paar Anlaufschwierigkeiten richtig gepackt. Das Finale ist einfach total kreativ und super spannend umgesetzt. Aber ich will nicht spoilern :D

Wieso Anlaufschwierigkeiten? Vor allem in der ersten Szene fand ich den Dialogschnitt nicht so glücklich. Die Sprecher sind sich gehäuft unmotiviert ins Wort gefallen, wodurch es mir sehr schwer fiel zu folgen. Ich weiß, das soll realistischere Dialoge darstellen - aber ganz ehrlich: Wenn ich so mit meinen Gesprächspartnern umgehen würde, wäre ich nicht nur sehr sehr unhöflich, sondern ich wüsste, wenn ich anfange zu sprechen, noch gar nicht, was der andere eigentlich sagen wollte! haha

Bei den Sprechern gab es einige wirklich tolle "Gastauftritte", wenn man das so nennen kann. Besonders die Spinne war grandios performt. Aber auch Benedikt Falkenberg, Eins, der Soldat und der Sprecher im Radio haben mich wirklich beeindruckt. Auch bei einem bezahlten Hörspiel wäre ich bei diesen Sprechern nicht enttäuscht gewesen.

Ich teile allerdings pegasus' Vorbehalte gegenüber der Musik. Ich weiß nicht genau, woran es lag. Ob sie etwas zu laut war oder einfach zu oft derselbe Song, aber sie hat sich vor allem ab der zweiten Hälfte teilweise doch unangenehm in den Vordergrund gespielt. Zumal auf der psychodelischen Musik, die der Radiosendung zugeordnet war, auch kein "Radioeffekt" lag - und wenn doch habe ich ihn nicht gehört.
Richtig schlimm fand ich persönlich aber eigentlich nur diese leicht angekitschte Tragik-Musik, die an - ich glaube - drei Stellen vorkam. Zwei Mal fand ich sie einfach übertrieben, weil die Musik viel pathetischer war als der Dialog. Nur im 12. Track hat sie mir sehr gut gefallen. Da hat sie für mich einfach gepasst.
Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten :D

Insgesamt kann ich nur sagen: Ein wirklich tolles Hörspiel. Und wenn es mich mit meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne wirklich bis zum Ende packt, dann kann man sich da schon was drauf einbilden ^^ Top! :thumbup:

5

Sonntag, 27. Oktober 2013, 02:44

@nihilyst

:hi: Ich habe das Hörspiel heute in der warmen Herbstsonne auf der Terasse bei köstlichem Tee gehört. Also unter herrlich wohligen Hörbedingungen, bei denen man kritiklos die ganze Welt schön findet.

Trotzdem muß ich Pegasus in seinem Urteil recht geben. Ich kann seine Meinung praktisch exakt übernehmen. In der Gesamtheit betrachtet war es auch für mich ein recht spannendes Konstrukt. :thumbup:

Mit der Begründung zum Musikeinsatz aber machst Du Dir selbst etwas vor. 77 Minuten präzise Geräusche am laufenden Band ist eine enorme Arbeit, da ist man als Cutter um jeden Musikpart und um jede Musiküberleitung zwischen den Szenen sehr froh. Ich sage das als Cutter und jedem Cutter der etwas anderes behauptet, dem glaube ich auch sonst nichts. :)

Im Übrigen kann man m.E. Film und Hörspiel nicht miteinander vergleichen. Hörspiel ist reines Kopfkino. Das verlangt sehr viel präzisere und damit zeitaufwendigere Geräusche. Da kommt es schon recht gelegen, wenn man nicht ganz so gelungene Atmo mit Musik zu- und verschmieren kann. :D :D

Grüße von Aberwin :wink

nihilyst

Maximilian Weigl

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6

Sonntag, 27. Oktober 2013, 02:33

Danke für die weiteren Kommentare :)

Mit der Begründung zum Musikeinsatz aber machst Du Dir selbst etwas vor. 77 Minuten präzise Geräusche am laufenden Band ist eine enorme Arbeit, da ist man als Cutter um jeden Musikpart und um jede Musiküberleitung zwischen den Szenen sehr froh. Ich sage das als Cutter und jedem Cutter der etwas anderes behauptet, dem glaube ich auch sonst nichts. :)
Ich verstehe nicht, was du mir hier sagen willst. Dass ich lüge, wenn ich behaupte, dass ich die Musik nicht verwende, um keine Geräusche mehr setzen zu müssen, aber dass ich das nicht wahrhaben will? Klingt verwirrend ^^

Und doch ist es so. Bevor ich die Musik ins Spiel bringe, gestalte ich die Szene mit Geräuschen so weit aus, dass ich sie auch ohne Musik ins fertige Hörspiel bringen könnte. Dann entscheide ich, ob ich an dieser oder jener Stelle innerhalb der Szene Musik haben möchte und bringe verschiedene Tracks ein, entscheide mich für einen, der für mich gut hineinpasst, oder eben für keinen. In dem Fall fliegt die Musik wieder raus, die Szene bleibt so, wie sie war. Die vorhandenen Geräusche müssen bei Einsatz von Musik natürlich angepasst werden; in diesem Fall habe ich an manchen Stellen die Geräuschatmosphäre zugunsten der Musik für einen Moment runtergedreht und nachher wieder hochgefahren (z. B. in Falkenbergs Esszimmer). Da unterscheidet sich H&G 7 nicht von den anderen Teilen zuvor.
Ob der Musikeinsatz oder die Wahl der Musik nun Gefallen findet oder nicht, sei dann dahingestellt. In diesem Fall zu Teilen offenbar nicht, aber das ist, wie so oft, Geschmackssache und etwas, womit ich leben kann, wenn ich weiß, ich hatte einen Gedanken dabei. Aber um Arbeit zu sparen, habe ich sie jedenfalls nicht eingebaut :)

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »nihilyst« (27. Oktober 2013, 04:43)


7

Montag, 28. Oktober 2013, 02:05

@nihilyst

:hi: hoffentlich kann ich hiermit Deine Verwirrung ein wenig beseitigen. :D
Ich achte als Cutter und altgedienter Audioworker natürlich wesentlich mehr auf die technischen Einzelheiten, als der normale Hörspiel-Konsument, der sich von einem Hörspiel eigentlich nur unterhalten lassen möchte. Wenn ich die Sache als "Otto-Normalhörer" beurteile, dann fand ich (wie erwähnt) das Konstrukt ja sehr gut.

Wenn ich als "Audioworker" höre, fällt mir auf, daß die Geräusche kaum Bewegung im Stereo-Klangbild haben und sich nicht sehr präzis mit den Akteuren im Raum bewegen. Wenn man dies richtig machen will, ist es eine Menge Arbeit. Da ist es schon deutlich vereinfachend, wenn man das Ganze mit viel Musik maskiert.

Ich will Dir nicht unterstellen, daß es Deine Absicht war und selbstverständlich kann man dies auch dramaturgisch rechtfertigen. Ich wollte lediglich sagen, daß die Kritik von "pegasus" nicht ganz von der Hand zu weisen ist und, daß ich auch ein wenig seinen Eindruck hatte. Von meiner Seite aus, möchte ich dies aber nicht als wesentlichen Kritikpunkt aufgefasst sehen.


Schade eigentlich, daß neue Hörspiele hier im Forum kaum im Gespräch sind. Da muß ich mich allerdings leider auch ein wenig selbst an die Nase fassen.

Grüße von Aberwin :wink

nihilyst

Maximilian Weigl

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8

Dienstag, 29. Oktober 2013, 22:03

Alles klar, Erwin, das macht es mir nun klarer, was du sagen wolltest bzw. um welchen Punkt es dir hauptsächlich ging. Danke für die Klärung :)
Dass ich auf das Stereo-Klangbild kaum achte, da hast du natürlich völlig Recht (und ein gutes Ohr! :)), aber ich mache die Musik nicht rein, um das zu kaschieren. Ich lege darauf einfach keinen gesteigerten Wert. Bewegung im Raum finde ich in Hörspielen in der Regel eher nervtötend als gewinnbringend, und nur selten ist mir eines untergekommen, das mir in dieser Hinsicht sinnvoll und damit gelungen erschien. Bei Hastings & Grey sehe ich den Nutzwert solcher Sachen nicht, und ich glaube, an der Hör-Erfahrung würde sich im Großen und Ganzen auch nichts ändern, wenn ich sie in Mono rausbrächte. Es mag andere Hörspiele geben, wo das Raumbild eine wichtigere, weil auch dramaturgisch interessante Rolle spielt (in Horrorhörspielen könnte ich mir das gut vorstellen), aber das wird nun langsam off-topic :D

9

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 22:18

:hi: Max,
kann Deine Argumente zwar verstehen, meine allerdings trotzdem, daß ein Hörspiel mit einer lebendigen Räumlichkeit und merklicher Bewegung der Akteure schon an Qualität gewinnt. Erst recht bei den heutigen technischen Möglichkeiten. Ich meine natürlich nicht einen Ton, der aus wilder Effekthascherei besteht.

Wie man das bewertet, hängt natürlich auch von der Art ab, wie und wann man ein Hörspiel hört. Wer mit "Knöpfen" im Ohr über Mini-Player beim Joggen, auf dem Arbeitsweg (im Auto bzw. in U-Bahn oder Straßenbahn) in lauter Umgebung hört, braucht keine filigrane Raumabildung sondern, lediglich einen möglichst lauten Ton, welcher sich gut gegen Lärm durchsetzt. Es gibt aber auch die anderen Hörer, die Hörspiele in Ruhe und zur besonderen Entspannung hören. Die sind mir, im Hinblick auf meine Arbeit als Cutter, wichtiger und eine durchsetzungsfähige Lautheit haben meine Produktionen immer. Für die Bedürfnisse der erst genannten Hörer reicht es damit sowieso. ^^

Tonda

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Freitag, 1. November 2013, 10:59

Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Story recht verwirrend fand. Pyrrhus (klingt griechisch und liegt auf der südlichen Halbkugel)? Jahrhundertwende 2099 auf 2100? Habe ich bisher verpasst, dass es sich um eine Fantasy-Krimi Reihe handelt, die 100 Jahre in der Zukunft spielt? Falls ja, dann wäre es irgendwie merkwürdig, dass die technische Entwicklung genau der unsrigen entspricht.
Am Ende ging es mir dann wie dem Radiomoderator. Mir war auch nicht klar, in was die Detektive da eigentlich hineingeraten sind und was diese militärische Organisation da eigentlich genau vertuschen wollte, bzw. was die Protagonisten da denn eigentlich selber wissen und ausplaudern könnten ?(
Na wenigstens wurde aufgeklärt, wer der "Spanner" Bob war ^^
Ansonsten war das Hörspiel im gewohnt lebendig flüssigen und spannend gehaltenen Stil gestaltet und hatte eine Menge äußerst überzeugende Sprecher zu bieten (auch wenn Aiga Kornemann zwar eine tolle Performance abgeliefert hat aber anscheinend etwas Probleme damit hatte, die Marotte, dauernd "grandios" zu sagen, nicht zu aufgesetzt klingen zu lassen). Lediglich Suzannes Eltern hätte ich mir etwas lebhafter gewünscht.
Die Musikuntermalung habe ich jetzt nicht als zu übertrieben empfunden und mehr Stereoeffekt habe ich auch nicht vermisst.
Fazit: Toll gemachtes Hörspiel mit undurchsichtiger Story.
Über euren Besuch in meinem Studio http://www.dailymotion.com/TheTond würde ich mich sehr freuen :)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tonda« (1. November 2013, 11:13)


nihilyst

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Freitag, 1. November 2013, 12:51

Richtig, Hastings & Grey spielt in einem alternativen Universum. Die Jahreszahlen habe ich, damit es keine Verwechslung gibt, 100 Jahre in die Zukunft geschoben. Dies klang in einzelnen Folgen bereits an (in der 2 und der 4 zum Beispiel). Auf diese Weise ist es mir möglich, auch "futuristische" Elemente einzubinden (Erinnerungen löschen z. B.), ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen. Auf der anderen Seite gibt es auch eine Menge Retro-Krempel. Auch das Durcheinander an deutsch und englisch und französisch klingenden Namen gehört dazu. Die Welt ist also recht eklektizistisch zusammengesetzt. Doch ich versuche, alles, was nicht auf den ersten Blick ersichtlich sein könnte, so einzubauen, dass man sich keinen Glossar anlegen muss ;D Am besten versteht man die Serie, so blöd das klingt, wenn man sich keine tiefgreifenden Gedanken darüber macht, wie das alles zusammengefunden hat -- so wie man auch Steampunk am besten erträgt ^^

Folge 7 ist der erste Teil einer übergreifenden Handlung. Die Motive und die Identität der Belagerer werden in den nächsten Folgen wieder Thema sein, sollten hier deshalb auch nur anklingen. Um der Folge trotzdem einen Bogen zu geben, gibt es zwei Handlungsstränge, die sich im Observatorium kreuzen, und von denen einer voll aufgelöst wird.

EDIT: Hier ist übrigens ein Ausschnitt der Weltkarte mit einer Verortung der Folgennummern -- für alle, die es interessiert.
»nihilyst« hat folgende Datei angehängt:
  • weltkarte_hg.jpg (338,13 kB - 19 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. November 2013, 19:47)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nihilyst« (1. November 2013, 12:58)


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Donnerstag, 7. November 2013, 19:35

Endlich bin ich dazu gekommen, H&G 07 selber zu hören.
Nach den Kritiken, die ich hier schon vor dem Hören gelesen habe, war ich etwas skeptisch und dachte "oh, weh, Max, was haste gemacht? Ist das ´ne Musicalfolge?"
Nö. In meinen Ohren ganz und gar nicht. Für mich passt die Musik 1a als Untermalung der Stimmung, ist nicht zu viel und wirkt auf mich auch gar nicht geräuschmangelkaschierend.

Der Hinweis, dass die Story in der nächsten Folge weiter geht und offene Fragen beantwortet, nimmt mir den nahezu einzigen Kritikpunkt.
Die Sprecher fand ich prima; neben unseren beiden Protagonisten fand ich Sebastian B. sehr stark. Sehr natürlich, sehr sympathisch.
Einzig die Eltern wirkten ein wenig farblos, was vielleicht aufgrund der darzustellenden Trauer und Sorge beabsichtigt war.

nihilyst

Maximilian Weigl

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Donnerstag, 7. November 2013, 22:40

Max, was haste gemacht? Ist das ´ne Musicalfolge?"

Mensch, Frank, verrate doch nicht meine Pläne für die nächsten Folgen ^^

Danke für den Kommentar :D