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Giallo

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21

Samstag, 21. Mai 2011, 10:48

Zitat

Man hat so das Gefühl das die ganze Arbeit so ziemlich für die Katze war, das wirkt sich auf die Motivation aus. Ich finde es aber besser ehrliche Kritikpunkte zu hören, als irgendwelche Lobpreisungen zu kassieren und hinter vor gehaltener Hand wird dann doch gelästert - lieber ehrlich und gut gemeint als hinterfotzig freundlich.
Hi,
wenn man mit seinen Sachen an die Öffentlichkeit geht, wird immer hinter vorgehaltener Hand gelästert. Das IST nun mal so und das muss einem vorher klar sein. Dazu kommt dass nahezu alle Hörspiele (aller Portale) der freien Szene eklatante Schwächen haben und für Außenstehende oft "unhörbar" sind. Was in einer Community funktioniert und wie da bewertet wird kann man nicht mal ansatzweise mit der "richtigen Welt" vergleichen. Warum das so ist? Nun ... in erster Linie haben wir hier Hobby-Autoren (die das Schreiben nie gelernt haben und oft nicht einmal Erzählperspektiven einhalten können), Hobby-Lektoren (die manchmal nicht einmal wissen, was eine Szene ist) und Dramaturgen oder "richtige" Regisseure gibt es praktisch gar nicht. Deutlich besser sieht es mit den Cuttern und Sprechern aus (wobei das Niveau hier naturgemäß stark schwanken kann). Was oft bei non-kommerziellen Hörspielen recht gut wegkommt ist in der Regel die Musik und das liegt sicherlich daran, dass hier gerne mal "richtige" Musiker ins Spiel kommen.

Wenn man das weiß und trotzdem Spaß haben möchte oder einfach mal neue Dinge ausprobiert, die im kommerziellen Bereich kaum umsetzbar sind (dort geht es ja um's Geld) ist sie Sache mit der Kritik gar nicht so schlimm. Da muss man halt locker mit umgehen und schauen, ob da Sachen vielleicht unglücklich oder überspitzt formuliert wurden oder evt. doch einen wahren Kern haben könnten. Wenn Ihr so vorgeht, habt Ihr auch die Möglichkeit Eure Produktionen zu verbessern und das ist doch positiv. :)

Ich möchte es aber nicht unerwähnt lassen, dass es natürlich auch schwache kommerzielle Hörspiele gibt (rein formal und nicht subjektiv gesehen), aber hier verhält es sich umgekehrt proportional zum non-kommerziellen Bereich. Und zum Schluß noch ein (hoffentlich motivierender Tipp). Hört Euch mal die eine oder andere "Superproduktion" der freien Szene an und denkt Euch die zumeist guten Soundeffekte und die Musik weg. Achtet ausschließlich auf den Dialogschnitt und Ihr werdet feststellen, wir einseitig diese Art von Hörspielen bewertet werden da hier oft nicht mal so etwas wie eine Geschichte erzählt wird (von einem Subtext ganz zu schweigen). So gesehen kommt Euer Hörspiel noch ganz gut weg und das ist doch mal was. :)


Liebe Grüße
Giallo
"Nimm an, was nützlich ist. Lass weg, was unnütz ist. Füge hinzu, was Dein Eigen ist."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Giallo« (21. Mai 2011, 10:57)


Pandialo

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22

Samstag, 21. Mai 2011, 12:48

Hallo Telliminator!

Zu allererst: Lasst euch bitte nicht von meiner Kritik so sehr runterziehen, aus dem Grund habe ich sie nicht geschrieben. Zugegeben tat es mir an einigen Stellen sehr leid, ich hab ich ab und zu gefragt: Schreibste das jetzt echt so? Und ich hab's gemacht, weil ja sonst niemandem wirklich geholfen ist. Und trotz all der Kritik am Hörspiel muss mensch glaube ich eines wissen: Ich schreibe grundsätzlich keine Rezensionen zu Hörspielen, die ich wirklich doof oder schlecht finde, die in meinen Augen (und Ohren) kein Potential haben oder die einfach gar nicht mein Geschmack sind. Einerseits, weil ich eigentlich nicht der Mensch für Rants bin, andererseits, weil ich gar nicht die Zeit habe und mich lieber dem widme, was mir gefällt. Es gibt ja unheimlich viele gute Hörspiele im freien Bereich, da muss ich mich doch nicht mit den schlechten aufhalten. Schließlich wird in der szene nicht nur nichtkommerziell produziert, ich schreibe auch nichtkommerziell, und da muss es wenigstens Spaß machen. ;)
Sozusagen sind also alle bewerteten Hörspiele im Blog auch Hörempfehlungen. Und ihr gehört natürlich dazu.

Zu den Kritikpunkten bzw. euren Produktionsbedingungen:
Ich finde es erstmal interessant, dass ihr ganz anders produziert als der Großteil der Szene, der sich ganz schön professionalisiert hat. Da wird dezentral in schalltoten Räumen aufgenommen, da werden sich Programme zum Schnitt angeschafft, da werden von Monat zu Monat auch die Sprecher_innen immer besser, weil (im besten Fall) unheimlich viel sprechen. Mein Tip ist, da ab und zu etwas rüberzulinsen. Ihr habt übrigens auch den unbestreitbaren Vorteil, dass ihr zusammen aufnehmt, was die wenigsten können.
Obwohl ich OpenSourceJünger bin, kann ich Audacity für komplexere Angelegenheiten eigentlich nicht empfehlen. Alles, was über zwei Spuren hinaus geht, kann das Programm meiner Meinung nach nicht leisten. Auch die Effekte sind nicht so gut wie bei kommerziellen Programmen. Dafür muss mensch kein Vermögen ausgeben, es gibt einige Wege, da ganz günstig (und auch legal) ranzukommen. Das große Manko (für mich jedenfalls, keine Ahnung, wie's bei dir aussieht) ist, dass sie nicht unter Linux laufen. Ist halt alles auch proprietärer Nervkram. Ich schweife ab. ;)

Was ich bei euch großartig finde, ist die Geschichte. Dieser alleinige Fokus auf dem Zeitreiseszenario, was da alles theoretisch noch dahintergebastelt wird und die kleinen Eingriffe in die reale Menschheitsgeschichte, das gibt es so noch gar nicht im Hörspiel. Was die Dialogkritik angeht, so hab ich gar nichts gegen Fäkalsprache, Beleidigungen oder technische Details (letztere bereiten mir eigentlich immer Freude). Aber solche Dialoge sollten ein paar Funktionen erfüllen, um nicht Ballast der gesamten Story zu sein: Sie müssen entweder der Handlung an sich dienen, der Charakterisierung der sprechenden Person(en) oder eben selber eine kleine Geschichte erzählen, die, wenn sie wirklich richtig gut ist, auch mal eigentlich überflüssig sein darf. Aber vor allem sind es die beiden ersten Punkte. Ich habe festgestellt, dass ein Take von drei Zeilen im Skript viel kürzer aussieht, als er sich dann im Hörspiel anhört. Außerdem achte ich sehr drauf, wie mein Umfeld spricht, um die verschiedenen Sprachstile einigermaßen authentisch zu übertragen (auch sie sind Teil der Personencharakterisierung), was dann auch natürlicher wirkt.

Das mit der Unmöglichkeit für Shaun, gezielt durch die Zeit zu reisen, das ahnte ich dann irgendwann, aber irgendwie hab ich's explizit nicht mitbekommen. Eigentlich höre ich ein Hörspiel mindestens zwei, drei Mal, bevor ich überhaupt mit dem Schreiben anfange (und meist noch nebenher), damit mir sowas nicht passiert. Zur Sicherheit könnte das ja nochmal in einem Nebensatz gesagt werden. Falls ich mich nicht wirklich total geirrt habe, was auch sein kann.

So, das war jetzt Quasi nach dem Kritikpaket das Erläuterungs- und Verbesserungsansatzpaket. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht doof rüber, aber ich mag das Projekt und möchte auch gern zur Qualität beitragen, wenn ich es schon öffentlich kritisiere. Falls noch Fragen sind, stelle ich mich denen natürlich gern. Und nimm's nicht so hart, ich bin eigentlich fest davon überzeugt, dass sich Timeshift von Folge zu Folge verbessern wird, da ja alle Beteiligten nur besser werden können mit der Zeit. ;)

23

Samstag, 21. Mai 2011, 22:39

Hallo zusammen,

@Giallo, Danke. Das baut uns ein wenig wieder auf. Wir lassen uns nicht unterkriegen, im Gegenteil wir sind doch auch froh darüber das wir Tipps bekommen. Also alles nochmal auf Anfang und mit neuem Elan wieder ran an die Sache. :)

@Pandialo
Zunächst einmal vielen lieben Dank Dir Pandialo, dass Du Dir hier die Mühe gemacht hast und nochmal einige Dinge näher erläutert hast. Von unserem Autoren Lars Conrad soll ich ebenfalls ein Danke ausrichten. Ich bin ganz froh mal überhaupt eine Meinung zur Folge 2 in derartigem Umfang zu lesen zu bekommen. Deine weiteren Ausführungen hier im Threat rücken die Kritik in Deinem Blog nun in ein etwas sanfteres Licht.

Sozusagen sind also alle bewerteten Hörspiele im Blog auch Hörempfehlungen. Und ihr gehört natürlich dazu.


Gut zu wissen, dass es sich bei Deinen Rezis dennoch um Hörempfehlungen handelt - müsste bzw. könnte man vielleicht noch mit dazu schreiben :) .
Der Ein oder Andere der Deine Rezension liest und Timeshift vielleicht noch nicht kennt, wird es sich nach der Bewertung vielleicht eher verkneifen es sich anzuhören. Gut ich gehöre zur Kategorie Mensch, wenn alle sagen es ist doof - mach ich mir trotzdem ein eigenes Bild. Ich hoffe Deine Leser agieren auch so :)

Ich finde es erstmal interessant, dass ihr ganz anders produziert als der Großteil der Szene,

Wir wussten eigentlich bis vor einigen Monaten gar nicht das es eine "freie Szene" gibt und das wir nun schon dazu gezählt werden ist natürlich eine Ehre für uns. Es ist schon ganz erstaunlich wie viele Labels es gibt die kostenfreie Produktionen anbieten. Das Portal Freiszene.de ist ein wahrer Schatz für Liebhaber von kostenlosen Hörspielen.
Für mich ist es halt sehr spannend und Aufregend in den vielen Foren zu lesen und auch mit zu machen. Hier bei STP fühle ich mich bisher am wohlsten. Wir hatten die Idee zu Timeshift eigentlich mehr so aus der Laune heraus entwickelt und dachten, hey mal was ohne zu Zeichnen einfach mal ein Hörspiel das wäre doch cool. Hierzu sollte ich vielleicht erwähnen das wir mal versucht haben aus einem eigenem Comic eine vertonte Bildergeschichte zu machen. - Ich drücke es mal so aus - es hat nicht das breite Publikum gefunden und wir haben es nach dem Serverumzug auch dabei gelassen und die Seite nicht mehr aufleben lassen.

Hm also Audacity ist halt sehr einfach wenns ums Schneiden und Bearbeiten der Aufnahmen geht. Wir haben es mal Kristal-Audio versucht aber das wird leider schon seit ein paar Jahren nicht mehr weiterentwickelt. Vielleicht sollten wir auf die Programme zurückgreifen die wir für die Musik benutzen, was hältst Du denn von Magix oder Cubase? Bei Cubase nutze ich eigentlich nur den Midi-Sequenzer und kein Audio. Ich kenne mich damit auch noch nicht so gut mit aus, weiß zwar das es diverse PlugIns gibt aber bei vielen schwächelt mein Rechner. Aber hier hätten wir wohl so wie es aussieht noch Softwaremäßiges Entwicklungspotential.


Was ich bei euch großartig finde, ist die Geschichte.

Danke für das Kompliment - Dies gebührt hauptsächlich unserem Lars, der aus den vielen kleinen kranken Ideenstäubchen eine tolle Story gebaut hat. Ich kenne ja den geplanten Handlungsverlauf auch für die weiteren Folgen und ich mag die große Geschichte hinter dem ganzen, denn sie enthält unvorhergesehene Wendungen und sind auch sehr gut recherchiert worden. Wer sich mit Geschichte im allgemeinem beschäftigt (hat) wird das auch bemerken, das wir nicht nur "unsinn" ersponnen haben.

Deine Tipps zum Schreiben gehen auf jeden Fall ungefiltert an den Lars weiter, endlich mal einer der auch was erklärt wie man (er) was macht.

Der von Dir gefundene Logikfehler, der keiner ist ~ Es wird nochmals erwähnt auf der Taxifahrt zu Mr. Aaronson, dass der Revisor ihn nicht mit dem MoNa beeinflussen kann. In Folge eins wird es auch bereits kurz gegen Ende angerissen aber nicht weiter erklärend drauf einegangen "eine Temporalsingularität umgibt sie...Dichte Chrono-Tachyonen".
- Vielleicht änderst Du das im nachhinein nochmal an Deiner Rezension, fänd ich ganz nett. ^^

Das MoNa-Gerät von Dulgar hat so ein bisschen was von einem Transporter wie bei Star Trek. In jeder bescheidenen Folge von Enterprise musste eine Ausrede erfunden werden warum man nicht beamen kann, das wollten wir nicht machen. Dulgar kann Shaun nicht mit dem Gerät beeinflussen, das warum klärt sich in einer der weiteren Folgen etwas auf.

Wir bemühen uns es besser zu machen. Ach noch was zur Erklärung wer wir sind. Wir sind eigentlich keine Informatiker. In der normalen Welt gehen wir alle ganz normalen Berufen nach. Einer unserer Sprecher studiert zwar zur Zeit Informatik, daher auch der Blog auf der blackdays Hauptseite mit den Infos darüber, aber sonst benutzen wir Computer eigentlich nur. Ich beispielsweise arbeite im Qualitätsmanagement QS-Koordination. Klingt hochtrabender als es ist, ich bin nur ein einfacher Anwendungsberater und hab eine kaufmännische Ausbildung und ja ich hab halt einen Hang zu Technik um es gelinde auszudrücken. Ich ärgere mich mehr mit der fertigen EDV und deren Probleme rum.

Okay nochmal vielen Dank für Deine Kritik.
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Dagmar

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24

Samstag, 21. Mai 2011, 22:54

Das mti den Berufen trifft vermutlich auf die meisten Leute in der freien Amateur-Hörspielszene zu.
Viele sind Popstboten, Bänker, Informatiker, Hausfrauen, Schüler, Studenten, Kaufleute usw... Und es ist echt der Hammer wie viele von denen einfach hammergeile Sachen auf den Markt schmeißen! Selbst Erstlingswerke, die einen umhauen, total krass.

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Pandialo

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25

Sonntag, 22. Mai 2011, 19:50

Ich habe die zwei Patzer meinerseits im Blog klargestellt und auch auf diese Diskussion verlinkt, damit sich interessierte Menschen ein noch differenzierteres Bild machen können.

26

Sonntag, 22. Mai 2011, 20:38

@Pandialo
Recht herzlichen Dank. Post Scriptum find ich gut. :)

@Dagmar, ich hab meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann übrigens in Nürnberg zu Ende gemacht. Die Berufsschule B4 ist neben der Firma Pfeiffe Med. Tech., die leider zwischenzeitlich nicht mehr existiert, für das was ich mal gelernt habe verantwortlich.

"Popstboten" ist doch ein austerbender Beruf, oder? :D
Da könnt manch einer die Zweideutigkeit erkennen, meine Liebe. :rolleyes:
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Dagmar

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27

Sonntag, 22. Mai 2011, 21:54

ups *lol* :D

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28

Sonntag, 29. Mai 2011, 09:58

Aktueller Status

So wir haben uns nun dazu entschlossen Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Kritik von Pandialo hat dazu beigetragen das wir grundlegend die Produktion von TimeShift verändern sollten. Da wir für Folge 3 schon fast alle Sprachaufnahmen im Kasten haben werden wir hier nur noch in Sachen Musik, Schnitt und Effekten eine Menge Arbeit haben, damit das Ergebnis mehr zuspruch findet.

Für Folge 4 haben wir uns nun dazu entschlossen in der freien Szene nach Sprechern zu suchen. Hierzu habe ich einen neuen Casting-Threat eröffnet und freue mich auf Eure Bewerbungen.
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Giallo

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29

Sonntag, 29. Mai 2011, 10:30

Wieso das? Die Sprecher waren doch gut? @_____@ Sprecherwechsel ist immer das, was man wenn möglich vermeiden sollte.Im schlimmsten Fall macht sowas eine Serie kaputt.

[NACHTRAG]

Wenn Ihr was verbessern wollt, dass fangt mit dem Skript an. Danach die Produktion und am Ende vielleicht, und nur denn wenn einer gestorben ist oder keine Luste mehr, hat ... die Sprecher...
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Giallo« (29. Mai 2011, 10:39)


LillyHidomi

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30

Sonntag, 29. Mai 2011, 11:07

Diesen Hauch von Übertreibung hat er wohl von mir, fürchte ich... :D

Nee, also im Ernst, ich bin auch kein Freund von Sprecherwechseln, wenn sie nicht unbedingt nötig sind. Ich meine: Auch wenn einige Sprecher vielleicht nicht ganz so gut sind wie andere, können sie sich doch verbessern :) Natürlich muss man ihnen auch sagen, was man sich anders wünscht, das ist Aufgabe der Regie. Ohne Feedback ist das Verbessern oft schwierig. Aber ich meine: Auch die Sprecher der "freien Szene" haben ja alle mal irgendwie angefangen. Und wenn man ihnen keine Chance gegeben hätte, sich auszuprobieren und zu üben, wären die meisten ja gar nicht da, wo sie heute sind :)

Ich vermute mal, es geht dir um dieses "Akzent-Ding", oder?
Naja, ist natürlich Geschmackssache - ich für meinen Teil mag es immer lieber, natürliche Sprecher zu haben und hören, die einen kleinen Sprachfehler haben oder etwas nicht richtig aussprechen, als wenn ich eine ganz cleane Stimme habe, die wohlmöglich klingt, als hätte der Sprecher einen Stock verschluckt (wobei ich damit nicht sagen möchte, dass es bei unseren Sprechern so ist, ich vergleiche hier nur beide Extreme). Das hat für mich eher Platz in Moderationen und Werbespots, aber nicht in Hörspielen (höchstens als Erzähler). Aber gut, darüber kann man natürlich streiten... :D
Hikari to Yami ga mugen ni yureru
Tenshi ga Akuma to odoridasu

(Licht und Dunkelheit wechseln unablässig
Engel und Teufel tanzen miteinander)

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Sonntag, 29. Mai 2011, 11:07

Schließe mich an.
Bei einem Hörspiel ist für mich das wichtigste die Geschichte. Wenn die nich passt können die Sprecher noch so gut sein, ich werde das Hörspiel nicht mögen.
Dann die Sprecher, ob sie die Emotionen usw. gut rüberbringen. Und erst danach das Technische, Atmo usw.

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Sonntag, 29. Mai 2011, 11:50

Wer hat denn was davon gesagt, dass wir alle Sprecher austauschen wollen? Wir suchen lediglich für die weiteren Figuren noch Leute die Spaß haben bei uns mit zu machen. Wir denken das wir so nach und nach unsere Sprechleistungen verbessern können. Übung mach den Kleister äh Meister. :D

Die Tipps zur Überarbeitung der Scripte wurden gehört, von daher wird es sich erst zeigen ob es helfen wird. Ich bin aber zuversichtlich das in Folge 3 und 4 das Script schon besser geworden ist.Falls sich jemand als Lektor bei uns anschließen möchte darf sich gerne mit Lars unserem Autoren in Verbindung setzen, er freut sich über jede Hilfe. Ich stelle den Kontakt gerne her.

Die technischen Dinge wurden ja auch bemängelt von daher müssen wir die Produktionsbedingungen verändern, das heißt mehr mit Effekten arbeiten, bei der Musik etwas mehr tun, die Geräusche müssen besser werden usw. - Zumindest habe ich das aus der Kritik für mich mitgenommen.
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33

Sonntag, 29. Mai 2011, 12:27

Zitat

Wer hat denn was davon gesagt, dass wir alle Sprecher austauschen wollen? Wir suchen lediglich für die weiteren Figuren noch Leute die Spaß haben bei uns mit zu machen.
Alles klar. Das hatte ich dann wohl falsch verstanden. :)
"Nimm an, was nützlich ist. Lass weg, was unnütz ist. Füge hinzu, was Dein Eigen ist."

34

Sonntag, 29. Mai 2011, 12:47

Kann passieren, ist halb so schlimm Giallo :)
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35

Sonntag, 24. Juli 2011, 10:50

So es ist mal wieder Zeit mal einen kleinen Status zu melden. Aktuell arbeiten wir gerade am Endschnitt für Folge 3. Einige Minuten sind gestern wieder fertig geworden. Wir bemühen uns die Vorschläge und Kritikpunkte bereits hier schon umzusetzen und sind denke ich auf einem gutem Weg. Das Casting für Folge 4 endet diesen Monat und es haben sich einige vielversprechende Sprecher beworben, so das wir die Qual der Wahl haben. Das Casting läuft aber noch eine Woche, wer also noch die Lust verspürt bei unserer neuen Folge 4 mitwirken zu wollen, der darf gerne seine Bewerbung abgeben. Näheres zum Status findet Ihr natürlich auch auf unseren Webseite http://timeshift.blackdays.de dort gibt es übrigends auch die beiden ersten Folgen nach wie vor zum Download, wer also noch nicht hat oder nochmal will - nur zu. Wir freuen uns auf Euren Besuch und wenn Ihr uns ein kleines Feedback gebt wäre das auch toll. Also nicht mehr lange und dann ist es so weit und Folge 3 wird veröffentlicht.

Grüße
Euer Telli :D
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36

Donnerstag, 4. August 2011, 21:01

So nochmals einen kleinen Status.

Die Fortsetzung von TimeShift wird bald released werden können. Der Schnitt zur Folge 3 befindet sich in der Endphase.
Ein kleines Webseitenupdate gibt weitere Details auch schon ein wenig zur Story preis.
Das Casting zur Folge 4 ist wie ihr hier lesen konntet beendet worden.

Grüße
Telli :this:
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Tonda

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37

Sonntag, 7. August 2011, 11:19

Ich habe mir jetzt auch mal die ersten beiden Folgen angehört und fand ebenfalls die erste Folge deutlich besser als die zweite.
Das liegt aber in erster Linie daran, dass ihr euch dort intensiv damit beschäftigt habt, wie eine kleine Ursache eine große Wirkung erzielen könnte und auch den nötigen historischen Hintergrund bewiesen habt. Denn, wie ihr ganz richtig beschrieben habt, war das Attentat auf den Prinzen nicht die eigentliche Ursache für den Ausbruch des ersten Weltkriegs sondern nur der Auslöser. Damals kochte es an allen Ecken und Enden und es wäre so oder so zum 1. Weltkrieg gekommen. Das war sauber recherchiert und hat mir sehr gut gefallen. Die Idee fand ich interessant und hat mich sehr gefesselt. Ich war äußerst gespannt, wie das Problem gelöst wird und wie es weitergeht.
Natürlich habe ich hin und wieder gedacht - oh, der Sprecher / die Sprecherin sollte aber noch mehr daran arbeiten, den Akzent zu unterdrücken (im Gegensatz zu manchem Kritiker hier habe ich da Niemanden gehört, der DIALEKT sprach - den hätte ich wahrscheinlich auch nicht verstanden ;)) aber ich empfinde das wie Dagmar, für mich steht in erster Linie die Story im Vordergrund, dann kommt die Sprecherleistung und dann erst die technische Umsetzung.
Die zweite Folge habe ich mir leider nur mit einem halben Ohr angehört und werde sie mir irgenwann noch einmal konzentrierter zu Gemüte führen. Mir ist durchaus aufgefallen, dass sich die Technik gebessert hat aber ich fand die Story einfach nicht so fesselnd, weshalb ich dann nach einiger Zeit gedanklich abschweifte und jetzt erst einmal auch nicht viel dazu schreiben kann, sondern eben nur diesen ersten Eindruck. Es zog sich halt ein wenig dahin und die Spannungsspitzen hielten sich in Grenzen.

Ich bin bei meinen Trickfilmen ähnlich vorgegangen wie ihr. Bei meinem ersten längeren Trickfilm habe ich meine Freunde und Familie genötigt, für mich einzusprechen, weshalb die Sprecherinnen da alle zwangsläufig mit rheinischem Akzent sprechen. Dann erst habe ich erfahren, dass es im Netz viele (und auch äußerst professionelle) SprecherInnen gibt, die gerne für Amateurprojekte kostenlos einsprechen und dann Kontakt zu den Leuten aufgenommen. Das hat (meiner Meinung nach) die Qualität meiner Filme deutlich verbessert. Allerdings würde ich auch nicht hingehen und Leute umbesetzen, nur weil sie einen deutlich hörbaren Akzent haben. Von daher finde ich eure Methode, für die bisher unbesetzten Rollen eben Leute zu nehmen, die da schon etwas erfahrener sind, eine gute Wahl.
Ich denke, ihr seid da auf einen guten Weg und kann euch auch nur raten, euch von negativer Kritik nicht entmutigen zu lassen, sondern sie als Hilfestellung anzusehen, wo man noch dran arbeiten könnte, um noch besser zu werden. Natürlich ist auch nicht jeder Kritiker ein Fachmann und ihr müsst immer selber ausloten, welche Kritikpunkte wirklich sinnvoll und welche dummes Gewäsch sind. ;)
Über euren Besuch in meinem Studio http://www.dailymotion.com/TheTond würde ich mich sehr freuen :)

38

Dienstag, 9. August 2011, 22:58

Hallo,

TimeShift - Folge 3 Funny Faces On Mars



Zum Inhalt:
Gute Zeiten - Schlechte Zeiten! Endlich gelingt JD und Professor Winter der Durchbruch. Zum ersten Mal seit seinem Verschwinden kommt ein Kontakt zu Shaun zu Stande. Doch während Shaun seinem besten Freund von seinen Zeitreiseerlebnissen berichtet, brauen sich über dem CERN düstere Wolken zusammen. Eine weitere Partei will sich die neue Situation zu Nutze machen und bringt Ereignisse in Gang, deren Konsequenzen nicht absehbar sind.

Laufzeit ca. 70 Minuten
Format MP3

Download unter
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NachtschattengewächZ

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Sonntag, 14. August 2011, 18:04

soohoo ich habs endlich geschafft mir den ersten Teil anzuhören *applaus appalaus applaus* xD Regentage können eben doch produktiv sein ^^

aaalso ich hab mir die postings hier alle mal durchgelesen... telli ich muss dir und deiner crew sagen: man macht doch hörspiele (und andere projekte) weil die arbeit spass macht und wenn man dann selber (!) mit dem ergebnis zufrieden ist ist das doch schon genug - finde ich jedenfalls immer. mir isses eig wurscht was die ganze andere welt davon hält, wenn ich nur mit meinen fortschritten zufrieden bin. man weiß ja doch immer am besten was das eigene ziel ist und wenn man das erfüllt ist das doch super, auch wenn andere sagen, dass dies und das noch verbeserungswürdig ist. es gibt ja doch immer was zu bemängeln, gerade wenn man anfängt. aber das sollte man doch als ansporn nehmen und nciht als demotivation!

soo nun meine punkte, leider in stichform, weil wenig zeit (beachten: ich kann nur den subjektiven Einmdruck bewerten als otto-normal-hörerin, weil keine ahnung von technik und son schnickschnack):

schön:
- ich finde die Musik sehr passend, manchmal vllt etwas zu pompös, aber zum Großteil gut
- "Zeitreiseeffekte" gut gewählt, "Sog" und Zeitsprung wird deutlich (wobei mich die Kopfschmerzen des Protagonisten sehr an die Symptome von Henry aus "Die Frau des Zeitreisenden" erinnern, was aber wohl eher Zufall ist?)
- Unterhaltungsfaktor auf jeden Fall da, vor allem durch Story (gut mit Hintergünden ausgefüttert, für mich alles nachvollziehbar, physik. Fakts nur kurz erklärt -> kein Physikvortrag sondern wissenswerte HG Info)

nicht so schön:

- die Erzählperspektive nervt mich leider sehr: zuviel Monolog, gerade am Anfang zuviel unnütze Infos (ist es für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig zu wissen woran Shaun Mutter gestorben ist? Wenn ja, ok, sonst vllt sowas einfach weglassen), nimmt viel Dynamik weg, was vllt besser durch einen Erzähler der dritten Person und mehr... tja weiß ich auch nicht... also das Medium Hörspiel hätte vllt mehr ausgenutzt werden können.
- insgesamt passiert mir für die Länge des Hörspiels zu wenig. Vllt ensteht der Eindruck bei mir auch durch die Monologe, aber irgendwie ist es mir ein bisschen zu wenig Action ^^
- ein Logikloch stellt für mich dar, dass ein Familienvater, der Shaun so gut wie gar nicht kennt und lauter mysteriöse Dinge erzählt bekommt, sich einfach ohne zu zögern aufopfert...
- naja und zu der Sache mit dem Dialekt schreib ich nix mehr :D Ich mags auch nicht, weil viele Dialekte manche Wörter wirklich komisch betonen oder eine eigene Satzmelodie haben (wie z.b. schwäbisch) und für mich das dann wirklich ungewöhnlich klingt ^^ ich finde das super wenn man sein Hörspiel in einem Bereich von Deutschland spielen lässt, in dem Dialekt verwendet wird und dann auch passende Sprecher mit dieser Mundart castet! Aber wenn es eben nicht so ist...


So fertig =) Schätze, es nützt euch jetzt auch nix mehr, aber vllt ganz interessant zu lesen :D ;)
kapooooow :assault: :rocket:

peter4171

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Sonntag, 14. August 2011, 19:36

Also, ich freue mich schon daruf bei Teil 4 an Bord zu sein....
Bei aller Kritik sollte man auch nie vergessen (und auch sagen!), daß gerade die als Serie ausgelegten Hörspiele kontinuierlich an sich wachsen...

@tellminator
Ich würde defenitiv auch ein anderes Schnittprogramm verwenden! Magix ist da tatsächlich eine gar nicht so schlechte Wahl: Die aktuelle "Samplitude"-Version kostet rund 80,- Euro, und das Preis-Leistungsverhältnis ist der Hammer!

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